Einstieg Vorwort des Geschäftsführers Manfred Koller
Sehr geehrte Damen und Herren,
2025 war aus mehreren Gründen ein besonderes Jahr für das Stadtwerk. Prägend war ohne Zweifel unser 50jähriges Jubiläum, das wir im Juli mit einem Festakt im Jahnstadion Regensburg gefeiert haben. Mir sind dabei viele Begegnungen und vor allem Gespräche in Erinnerung geblieben. Feierlichkeiten wie diese schaffen es, besondere Ereignisse ins Gedächtnis zurückzurufen. Wenn man wie das Stadtwerk seit einem halben Jahrhundert besteht, so ergeben sich gewisse Meilensteine zwangsläufig. In der Schnelllebigkeit der Zeit geraten sie jedoch rasch in Vergessenheit. Wie gut, dass man sich an Tagen wie im vergangenen Juli gemeinsam erinnert, welche außergewöhnlichen Geschichten im Stadtwerk geschrieben wurden.
Alleine die letzten zehn Jahre haben mit der Eröffnung des Jahnstadions Regensburg, dem Ausbau der Donau-Arena, der Sanierung des Wöhrdbads, der Einführung der Elektrobusse, dem Start des E-Carsharings oder dem Neubau und der Sanierung von Parkhäusern eine stetige Weiterentwicklung des Stadtwerk-Portfolios mitgebracht.
Das vergangene Jahr stellt in diesem Zusammenhang geradezu ein Paradebeispiel dar. Als Höhepunkt sind sicherlich die Einweihung und Inbetriebnahme des Sportpark Ost Ende Juli und Anfang August zu nennen. Das neue Hallenbad im Stadtosten, verbunden mit einer Leichtathletikhalle, wie es sie in Bayern nicht einmal eine Hand voll gibt, ist ein Leuchtturmprojekt mit großer Strahlkraft weit über Regensburgs Grenzen hinaus.
Gleiches gilt für unsere Baumaßnahmen auf dem Betriebshof unserer Mobilitätssparte in der Markomannenstraße. Einerseits konnten wir unsere neue Ladeinfrastruktur für die kontinuierlich wachsende Zahl an Elektrobussen in Betrieb nehmen. Andererseits durften wir im Herbst bereits Richtfest für unser neues Betriebsgebäude, das sogenannte Zuberhaus, das von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch denen des städtischen Amts 70 genutzt wird, feiern. Hier wird das Thema Nachhaltiges Bauen durch die konsequente Nutzung recycelter Materialien aus der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne fokussiert.
Ende des vergangenen Jahres konnten wir mit der Inbetriebnahme der neuen Rutschenanlage im Westbad eine weitere Neuerung an den Start bringen. Diese Attraktivitätssteigerung hat einen unmittelbar positiven Effekt nach sich gezogen: im Schnitt haben seither monatlich rund 10.000 Badegäste mehr das Westbad besucht, als es vor der Eröffnung der drei neuen Röhren der Fall war.
Die Außergewöhnlichkeit des abgelaufenen Jahres wird durch das positive Ergebnis des Stadtwerks abgerundet. Dieses ist gleichzeitig auch das Fundament für einen weiterhin von Optimismus geprägten Blick nach vorne. Die anstehenden Aufgaben, seien es der bereits laufende Bau und die Planung von Parkgaragen, der neue Anbau der Donau-Arena, die Sanierung des Hallenbads oder die Weiterentwicklung des ÖPNV, lassen uns als Stadtwerk auch in Zukunft gut in Bewegung bleiben.
Manfred Koller
Geschäftsführung