Das 24-Stunden-Schwimmen im Westbad am vergangenen Wochenende war ein Fest der Rekorde. „Mit insgesamt 75.554 Bahnen und einer Gesamtstrecke von 3.777,7 Kilometern stellten die 893 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine beeindruckende Bestmarke auf, die es so beim 24-Stunden-Schwimmen in Regensburg noch nie gab“, so Manfred Koller, Geschäftsführer von das Stadtwerk.Regensburg. Damit hätten sie die Strecke von Regensburg bis nach Sizilien und wieder zurück schaffen können. Das Benefiz-Schwimmen zeigte damit mehr als deutlich: Die Menschen aus Regensburg und der Region engagieren sich gerne und zahlreich für den guten Zweck.
Der Streckenrekord lag bisher im Jahr 2014 bei 3.499,7 Kilometern und der Teilnehmerrekord bei 792 im Jahr 2018. Nicht einmal 2025, als das Benefizschwimmen wegen der Zeitumstellung ein 25-Stunden-Schwimmen war, konnten diese Zahlen erreicht werden. Damals schwammen 694 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 3.510,7 Kilometer.
Die längste Einzelstrecke der Frauen betrug 46.000 Meter und wurde von Samira Balbach geschwommen. Die längste Einzelstrecke der Männer schwamm Alexander Locke. Insgesamt legte er 44.400 Meter zurück. „Vielen Dank auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des SchwimmClub Regensburg e.V. und an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die am Wochenende wegen der durchgehenden Öffnungszeit Sonderschichten geleistet haben“, so Manfred Koller.
Die weiteren Ergebnisse
Platz zwei der längsten Einzelstrecke der Frauen ging an Heidi Nissl mit einer Strecke von 35.700 Meter. Platz drei sicherte sich Marie Schmidt mit 30.000 Meter. In der Herren-Wertung belegte Christoph Windisch mit einer Strecke von 33.300 Meter Platz zwei, der dritte Platz ging an Matthias Ludewig mit einer Strecke von 28.000 Meter. Die jüngste Teilnehmerin Leony Schabmeyer schwamm mit ihren vier Jahren 800 Meter. Der jüngste Teilnehmer, der fünfjährige Franz Stockbauer, schaffte 300 Meter. Die älteste Teilnehmerin ist erneut Christiane Pindl mit 87 Jahren. Sie schwamm 500 Meter. Ebenfalls wieder dabei: Günter Bartl als ältester Teilnehmer am 24-Stunden-Schwimmen. Der 85-Jährige stieg nach 2.700 Metern aus dem Wasser. Die längste Schulstrecke schwammen 103 Schülerinnen der Sankt Marien Schulen – sie schafften zusammen 302.500 Meter. Die Spitze der Wertung der längsten Gruppenstrecke erreichte das zehnköpfige Team „Warmduscher Treibholz“, das zusammen 246.200 Meter schwamm.
Die Spende an „FRANZI - Forschungszentrum für Kinderonkologie, Herz und seltene Erkrankungen“ und die Gewinne an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am 26. Oktober übergeben. Der genaue Spendenbetrag wird in den kommenden Tagen ausgezählt.