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Spendenübergabe im das Stadtwerk.Westbad: 6.500 Euro für „FRANZI - Forschungszentrum für Kinderonkologie, Herz und seltene Erkrankungen“ aus dem 24-Stunden-Schwimmen

3.777,7 Kilometer schwammen 893 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 24-Stunden-Schwimmen im das Stadtwerk.Westbad für „FRANZI - Forschungszentrum für Kinderonkologie, Herz und seltene Erkrankungen“ in Regensburg. „Das ist eine tolle Leistung, die auch die hohe Bedeutung dieses Projekts unterstreicht. Es freut mich sehr, dass so viele hochmotivierte Schwimmerinnen und Schwimmer an den Start gingen, um mit jeder geschwommenen Bahn FRANZI zu unterstützen und somit einen Beitrag für dieses wichtige Forschungszentrum zu leisten“, so Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger. „Mit dem besten Strecken- und Teilnehmerergebnis seit Bestehen des Benefiz-Schwimmevents dürfen wir auch eine Rekord-Spendensumme in Höhe von 6.500 Euro übergeben“, erklärte Mathis Broelmann, kaufmännischer Leiter von das Stadtwerk.Regensburg.

2.033 Euro sind durch das Startgeld von 2 Euro plus die vielen, großzügigen Spenden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammengekommen. das Stadtwerk.Bäder legte für jeden geschwommenen Kilometer noch einen Euro drauf. Damit summierte sich der Spendenbetrag auf 5.810,70 Euro, den das Unternehmen auf 6.500 Euro aufrundete. Ganz besonders bedankte sich Mathis Broelmann beim SchwimmClub Regensburg e.V. (SCR), der mit rund 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern das 24-Stunden-Schwimmen betreute: „Für uns ist der SCR ein sehr wichtiger und kompetenter Partner, ohne den wir dieses Schwimmevent nicht stemmen könnten.“ Im Rahmen einer kleinen Feier im Westbad-Bistro wurden die ausgelobten Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner des 24-Stunden-Schwimmens übergeben. Den Spendenscheck über 6.500 Euro nahmen Prof. Dr. Mark Berneburg und Prof. Dr. Lars Maier stellvertretend für FRANZI entgegen: „Wir freuen uns sehr über diese großzügige Unterstützung. Solche Spenden leisten einen wichtigen Beitrag, um die Forschung und die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten weiter voranzubringen. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten.“

Die Gewinnerinnen und Gewinner
Die Plätze eins bis drei der längsten Einzelstrecken der Damen und Herren erhielten direkt im Anschluss an das Schwimm-Event im Rahmen einer kleinen Siegerehrung ihre Pokale überreicht. Die längste Einzelstrecke der Frauen betrug 46.000 Meter und wurde von Samira Balbach aus München geschwommen. Die längste Einzelstrecke der Männer schwamm Alexander Locke. Insgesamt legte er 44.400 Meter zurück. Platz zwei der längsten Einzelstrecke der Frauen ging an Heidi Nissl mit einer Strecke von 35.700 Meter, Platz drei sicherte sich Marie Schmidt mit 30.000 Meter. In der Herren-Wertung belegte Christoph Windisch mit einer Strecke von 33.300 Meter Platz zwei, der dritte Platz ging an Matthias Ludewig mit einer Strecke von 28.000 Meter. Die jüngste Teilnehmerin Leony Schabmeyer schwamm mit ihren vier Jahren 800 Meter. Der jüngste Teilnehmer, der fünfjährige Franz Stockbauer, schaffte 300 Meter. Die älteste Teilnehmerin ist erneut Christiane Pindl mit 87 Jahren. Sie schwamm 500 Meter. Günter Bartl ist der älteste Teilnehmer am 24-Stunden-Schwimmen. Der 85-Jährige stieg nach 2.700 Metern aus dem Wasser. Die längste Schulstrecke schwammen 103 Schülerinnen der Sankt Marien Schulen – sie schafften zusammen 302.500 Meter. Die Spitze der Wertung der längsten Gruppenstrecke erreichte das zehnköpfige Team „Warmduscher Treibholz“, das zusammen 246.200 Meter schwamm.
„Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Engagement bei unserem Benefizschwimmen – es waren wieder herausragende Leistungen dabei“, so Mathis Broelmann. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie stark sich die Menschen in Regensburg und der Region für soziale Belange engagieren“, ergänzte Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger.

FRANZI - Forschungszentrum für Kinderonkologie, Herz- und seltene Erkrankungen
Schwere Krebserkrankungen bei Kindern, angeborene und erworbene Herzerkrankungen sowie seltene Erkrankungen stellen Betroffene und ihre Familien oft vor große Herausforderungen. Fortschritte in der Forschung sind entscheidend, um Krankheiten früher zu erkennen, Therapien gezielter einzusetzen und Heilungschancen nachhaltig zu verbessern. Mit FRANZI entsteht am Universitätsklinikum Regensburg ein interdisziplinäres Forschungszentrum. Dort arbeiten Expertinnen und Experten aus den drei Bereichen Kinderonkologie, Herzmedizin und seltene Erkrankungen eng zusammen, um wissenschaftliche Erkenntnisse noch schneller in die Patientenversorgung zu überführen. Ziel von FRANZI ist es, durch moderne Forschung die Diagnostik und Behandlung Betroffener kontinuierlich zu verbessern und ihnen neue Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. Auf rund 2.000 Quadratmetern entstehen hochmoderne Labor-, Büro- und Seminarräume, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam an innovativen Lösungen für die Medizin von morgen arbeiten werden. Mit Spenden und der Unterstützung zahlreicher Partner wird dazu beigetragen, dieses zukunftsweisende Projekt zu verwirklichen und die Gesundheitsversorgung in Ostbayern und darüber hinaus zu stärken.