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Zukunftsweisendes Bauprojekt beschlossen: Stadtrat stimmt Anbau an die Donau-Arena zu

Der Regensburger Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 26.03.2026 mit großer Mehrheit einer Erweiterung der Donau-Arena durch einen Anbau zugestimmt. Der Beschluss bestätigt den fortlaufenden Planungs- und Realisierungsweg eines klar gestalteten Erweiterungskonzepts, das den Bestand und Neubau als Gesamteinheit verbindet. 

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, ist über den Projektbeschluss sehr erfreut: „Der Erweiterungsbau West stärkt die Donau-Arena strukturell und bildet die Grundlage für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Standorts und des Profisports.“ Manfred Koller, der Geschäftsführer von das Stadtwerk.Regensburg ergänzt: „Die Arena erhält zusätzliche Kapazitäten, eine erweiterte Veranstaltungsvielfalt und verbesserte Infrastrukturen für Sport, Kultur und Events – bei gleichzeitiger Sicherstellung eines optimalen Besuchererlebnisses und einer nachhaltigen Betriebsführung.“

Planungs- und Realisierungsstand
Nachdem das Immobilienmanagement der das Stadtwerk Regensburg GmbH im März 2025 mit der Planung begonnen hat, die Genehmigungsplanung Ende Februar 2026 abgeschlossen und der Bauantrag eingereicht wurde, sollen ab Juni 2026 die Bauleistungen ausgeschrieben werden. Der Baubeginn ist für März 2027 geplant mit rund 18 monatiger Bauzeit bis zur Eröffnung. Die Kosten sollen sich auf 13,9 Mio Euro belaufen.

Ziele und Nutzungskonzept
Die Donau-Arena ist seit mehr als 25 Jahren die größte Veranstaltungslocation Ostbayerns, in der bis zu 7.600 Gäste Platz finden. „Die Besonderheit liegt in der Wandelbarkeit.“ so der Betriebsleiter Peter Lau-tenschlager. „Hier finden sowohl Konzerte namhafter Künstler statt, ebenso wie Messen, Shows und Firmenevents. Zudem ist die Arena ein wichtiger Standort für den Eishockey-Profisport. Wir streben eine zu-kunftsorientierte Weiterentwicklung an.“ 
„Der Anbau soll nicht nur zusätzliche Kapazitäten schaffen sondern auch insgesamt die ausgeklügelte Infrastruktur, die die Veranstaltungsvielfalt fordert, verbessern. Das Besuchererlebnis soll eine Aufwertung erfahren“, erklärt Bernhard Lutter, Leiter des Immobilienmanagement von das Stadtwerk.Regensburg. „Dabei soll möglichst minimalinvasiv vorgegangen werden und bestehende Strukturen nur dort berührt wer-den, wo es funktional notwendig ist“.
Der Erweiterungsbau besteht aus einem gestalterisch hochwertigen Anbau West und Anbau Nord, der den Anspruch hat, sich in eine funktionale Gesamtheit zu fügen. Alle Ebenen sollen verbunden werden können.
Im Bereich Veranstaltungen und Business entstehen flexibel nutzbare Räume für Tagungen, Business-Events, Sport und Kulturveranstaltungen sowie Empfänge. Für den Sportbetrieb werden moderne Funkti-onsräume geschaffen, um die Trainingsmöglichkeiten nachhaltig zu verbessern. 
Die gastronomische Versorgung der Gesamt-Arena wird neu geordnet und zukunftsfähig aufgestellt. Zwei neue Kioskbereiche und ein erweiterter Getränkeausschank im vergrößerten Umlaufbereich verbessern nicht nur die Versorgungsqualität, sondern öffnen diesen Bereich zu einer attraktiven Aufenthaltszone mit gesteigerter Aufenthaltsqualität.
Die infrastrukturelle Basis mit Garderoben und Toilettenanalgen wird verbessert und schafft ein attraktiveres Besuchererlebnis, genauso wie der künftig repräsentative Nordeingang in die Arena. 
Geschäftsführer Manfred Koller prognostiziert: „Durch das Zusammenspiel dieser Funktionen entstehen nachhaltige Synergien. Die Arena wird strukturell optimiert, betriebliche Abläufe werden effizienter gestal-tet, und es entsteht eine flexible Mehrfachnutzung für Sport, Kultur und Events gleichermaßen – ein entscheidender Schritt für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Standorts. Unser Ziel ist es, in einer kurzen Bauzeit möglichst kostenoptimiert und nachhaltig zu arbeiten. “